Bereits zur IFA 2016 stellte LG sein neues Konkurrenzprodukt zu Samsungs smarten Kühlschränken vor. Beim InstaView Kühlschrank ist ein 29 Zoll großes Tablet in der Tür verbaut, das mit Windows 10 als Betriebssystem läuft. Auf dem Display könnt Ihr  beispielsweise Notizen hinterlassen, einen Timer stellen – was gerade in der Küche natürlich nützlich ist – oder aber auch für bestimmte Produkte im Inneren des Kühlschranks die Verfallsdaten festhalten. Des Weiteren lässt sich das Display auf Knopfdruck transparent schalten, um die Notizen dann direkt – virtuell – am jeweiligen Lebensmittel anzubringen. So können für Allergiker beispielsweise auch Milch- oder glutenfreie Produkte gekennzeichnet werden. Und selbstverständlich könnt Ihr auch Musik hören, YouTube-Videos schauen oder nach Rezepten suchen.

Der doppeltürige InstaView Kühlschrank von LG verfügt 2 GB RAM und wird von einem Intel Atom Tablet-Prozessor angetrieben.

Auf der CES 2017 wurde der Kühlschrank nun noch smarter, denn er bekommt Alexa, die Stimme von Amazon Echo, integriert. Im Gegensatz zum auf der IFA präsentierten Modell lief der Kühlschrank diesmal jedoch mit LGs eigenem Betriebssystem „webOS“, das auch in den Smart-TVs von LG zu finden ist. Somit wird aus dem Kühlschrank also im Prinzip ein großer Amazon Echo. Der Nutzer/Käufer/Anwender erhält hiermit Zugriff auf die persönliche Assistentin Alexa, die beispielsweise auf Befehl Rezepte sucht, Musik abspielt, Artikel auf die Einkaufliste setzt oder Lebensmittel bei Amazon bestellen kann. Ist also beispielsweise die Milch zur Neige gegangen, spricht man Alexa einfach darauf an und über das eigene Amazon Konto wird das Produkt dann umgehend nachbestellt. Insgesamt soll der Sprachassistent den smarten Kühlschrank mit (anfangs) 6.000 Fähigkeiten ausstatten – womit wohl sämtliche Skills gemeint sind, die derzeit den Alexa-Nutzern in den USA zur Verfügung stehen.

Wann und ob der smarte Kühlschrank auf den Markt kommt, ist derzeit noch unklar. Auch über den Preis ist nichts bekannt. Wenn es diesbezüglich weitere Informationen gibt, informiere ich Euch hier natürlich darüber.

Und nun zu Euch. Was denkt Ihr darüber? Braucht die Welt einen intelligenten Kühlschrank, oder geht das schon wieder zu weit?

Fotos: LG

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