Seit Anfang des Jahres ist Patrick Spence der neue CEO des kalifornischen Audio-Streaming-Spezialisten Sonos. Wie in großen Unternehmen üblich, gab es auch bei dem wohl etabliertesten Hersteller für Multiroom-Lautsprecher zur Begrüßung ein kleines internes Memo an die Mitarbeiter, welches vor Kurzem an die Öffentlichkeit gelangt ist. In diesem Memo kündigt Patrick Spence unter anderem an, alle Sprachassistenten in einem Lautsprecher vereinen zu wollen.

Sonos Lautsprecher mit Alexa & Co

Der alte Sonos-CEO John MacFarlane musste angeblich gehen, da sein Unternehmen dem Boom an Lautsprechern mit einer intelligenten Sprachassistentin nichts entgegenzusetzen hat. Um hier aber nicht komplett den Anschluss zu verlieren, plant das Unternehmen nun die wichtigsten Assistenten, wie Alexa, Cortana und den Google Assistant durch Zusammenarbeit mit Amazon, Google und Microsoft in einem Lautsprecher zu vereinen – also ähnlich, wie es der Hersteller auch mit der Integration der diversen Musik-Streamingdienste handhabt.

„We have already proven the ability to do this in an elegant and reliable way with music services. We are going to do the same with voice services, bringing all the services that matter to every home. This, combined with our strength and breadth in music streaming services, our commitment to building a software platform that partners can easily build on, our variety of awesome products that fit every room (vs. a one-size-fits-all approach), and sound quality that makes music come alive unlike anyone else, sets us up for a strong future.“

Es wird sich zeigen, ob sich Amazon, Google und Microsoft auf einen solchen Deal einlassen werden. Aber da Alexa bereits auf Geräten verfügbar ist, die nicht von Amazon kommen, und auch Cortana für Entwickler anderer Systeme entsprechende APIs zur Verfügung stellt, sollte Sonos da gute Chancen haben. Die Einbindung von Alexa soll Gerüchten zufolge schon feststehen, was durchaus Sinn macht, da die derzeit verfügbaren Sonos-Lautsprecher bald auch via Alexa angesteuert werden können.

Bild: Sonos

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